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Kommunikation der Geschlechter

Kommunikation der Geschlechter

Wenn wir das Gefühl haben, dass uns unser Partner nicht richtig zuhört, liegt das sehr oft an uns selbst. Oftmals erzeugt die falsche Kommunikation Trotzreaktionen. Auch wenn unser Wunsch in dem Augenblick durchaus gerechtfertigt sein mag, gilt spezielle Vorsicht dabei, wie wir ihn kommunizieren, so die Beziehungsexpertin Petra Fürst.

Das mag uns jetzt nicht gefallen, aber die Alternative dazu ist erheblich bitterer. Wenn laut Fürst das Problem tiefer liegt, als die kommunikativen Schienen verlaufen, dann heißt das nichts Gutes für die Beziehung. Über Probleme in der Beziehung nicht reden zu können ist die eine Sache, sie nicht lösen zu können, eine ganz andere. Solange noch Nähe und Vertrautheit zueinander gegeben sind, liegt das Problem meist in wiederkehrenden Streitpunkten. Hier ein Paradebeispiel fehlgeleiteter Kommunikation in der Beziehung: ER ignoriert SIE zu oft, wirkt abwesend oder langweilt sich scheinbar bei gemeinsamen Gesprächsthemen. SIE hingegen lässt Verbesserungsvorschläge von IHM gar nicht zu, da man es IHR sowieso nie ganz recht machen kann. Beide ergänzen sich hier hervorragend in ihrer negativen Stimmungsmache. Da ER das Gefühl hat, SIE niemals zufrieden stellen zu können, fühlt SIE sich nicht von IHM gehört/verstanden. Und langsam wächst damit der wechselseitige Groll… Wir haben hier einen klassischen Fall einer kaputten Kommunikation, aber keine kaputte Beziehung. Aber auch ein kleiner unbehandelter Knacks in der gemeinsamen Kommunikation kann irgendwann zur Sollbruchstelle der ganzen Partnerschaft werden.
Petra Fürst gibt also den Tipp: Wer sich vom Partner nicht verstanden fühlt, sollte zunächst die eigene Kommunikation überprüfen. Das richtige Streiten in Ich-Formulierungen haben wir in diesem Zusammenhang bereits hier für Sie aufgearbeitet. Lassen Sie uns aber hier noch einen Schritt tiefer gehen. Wir fangen an uns zu streiten, weil wir etwas damit erreichen wollen. Manche streiten auch aus Langeweile – das soll hier einmal unberücksichtigt bleiben. Wir verfolgen mit einem Streit also zumeist ein konkretes Ziel – eine Veränderung in der Beziehung bzw. eher eine Veränderung beim Partner. Je fixierter wir auf der eigenen Position verweilen, desto weniger können wir uns auf den Standpunkt des anderen einlassen. Das krampfhafte Festhalten am eigenen Vorteil versperrt uns die Sicht auf Gegenperspektiven. Versuchen Sie sich darauf zu konzentrieren, welche Position ihr Partner in der Sache haben wird und diese Position verstehen zu wollen. Das ist normal und absolut menschlich, versichert Fürst.
Die Expertin rät dazu, vor jeder Diskussion bereits einen möglichen Kompromiss parat zu legen, der (ganz wichtig!) die Chance dafür mitbringt, BEIDE Partner glücklich zu machen. Wenn ihr Gegenüber realisiert, dass es Ihnen um einen ernsthaften Dialog mit einer vernünftigen Lösungsfindung am Ende geht und nicht bloß um einen neuen Streit, wird das Gespräch auf ein komplett anderes Niveau verlagert. Kurz gesagt: Weg vom „Immer Du Du Du“ hin zu einem „Wir finden eine gemeinsame Lösung für unser Problem“.

Quelle:
Fürst, P. „Mein Partner ignoriert meine Bedürfnisse“ Am 30.01.2017 von „Petra Fürst“ auf Youtube hochgeladen. URL:https://www.youtube.com/watch?v=CmB14khY-Pk